Wer sich ein bisschen mit moderner Wissenschaft beschäftigt, der weiß: Es gibt fast nichts, wozu man nicht schon einmal Forschungen angestellt hätte. Klar, dass es da auch eine Attraktivitätsforschung gibt. Sie erklärt uns, warum wir manche Menschen besonders schön, andere hingehen absolut unattraktiv finden.

Das Schöne: Die Faktoren für Schönheit und Attraktivität sind damit wohl allumfänglich aufgeklärt. Das Schlechte: Die romantische Vorstellung von der Schönheit, die nur im Auge des Betrachters liegt, hat sich damit wohl vollends erledigt.

Ob wir einen Menschen attraktiv finden, zeigt uns zuerst der Blick ins Gesicht unseres Gegenübers. Hier entscheidet sich unser Gehirn schnell, ob das Gesehene dem prüfenden Blick stand hält. Doch was macht nun ein schönes Gesicht aus? Die Universität Regensburg hat das nun getestet!

Viele kleine Faktoren machen eine Schönheit aus uns…

Es sind viele kleine Merkmale, die ein Gesicht zu einem als attraktiv empfundenen Gesicht machen. Bei Frauen ist es vor allem eine schmale Gesichtsform mit wenig Fettansatz, die attraktiv wirkt. Hinzu kommen höhere Wangenknochen, eine schmale Nase – kombiniert mit einem schmalen Hals und volle Lippen. Um die Augen herum sind es vor allem dunkle und eher schmale Augenbrauen, die in Kombination mit dunklen und langen Wimpern als attraktiv angesehen werden. Ist die Haut dann noch leicht gebräunt, sind alle wissenschaftlichen Faktoren für ein „schönes Gesicht“ erfüllt. Wichtig dabei: Die Gesichtspartien müssen symmetrisch sein, da sonst das Gleichgewicht des Gesichts aus dem Lot kommt.

Bei Männern sieht das Ideal eines schönen Gesichtes sehr ähnlich aus. Hinzu kommen hier aber noch ein markanter Unterkiefer und ein markantes Kinn. Außerdem sollte die obere Gesichtshälfte im Verhältnis zur unteren breiter sein. Eine schmale Nase spielt bei Männern keine große Rolle. Dafür sind Geheimratsecken ein absolutes „No-go“.

Schöne Menschen haben viele Vorteile

Das erschreckende an dieser Studie ist dabei aber nicht unbedingt die wissenschaftliche Belegbarkeit von Schönheit, sondern vielmehr die Assoziationen, die wir mit „schönen“ Menschen verbinden. Sie werden von uns unbewusst als deutlich erfolgreicher, sympathischer, zufriedener, geselliger und intelligenter eingestuft, als jene Menschen, die wir unattraktiv finden. Auch Fleiß und Kreativität werden mit den Attraktivitätsfaktoren in Verbindung gebracht.

Zwar spielen diese Faktoren im Alltag eine weniger große Rolle als in der Forschungssituation, dennoch haben schöne Menschen überall dort einen Bonus, wo es auf den ersten Eindruck ankommt. Wie schön, dass man mit Mode und Ausstrahlung so einiges tun kann!

Eure Jenny

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