Die Rasierpflege ist die Königsdisziplin der Herrenpflege. Und mit den richtigen Produkten kann bei der Rasierpflege auch nichts mehr schief gehen. Wie man hochwertige Produkte erkennt und die richtigen Rasierprodukte für sich auswählt, ist in diesem Beitrag zusammengefasst.

Seit einiger Zeit geht der Trend wieder zurück zum Vollbart – wie aber bei jedem Trend ist es jedem Mann selbst überlassen, wie er seinen Bart frisiert. Aber egal welche Frisur der Mann von heute sich im Gesicht stehen lässt: geeignete Rasierpflege ist ein Muss, um gepflegt und attraktiv zu wirken. Da die Herrenkosmetik in den letzten Jahren endlich ihren langverdienten Aufschwung erlebt hat, sprießen die Produkte natürlich wie Pilze aus dem Boden. Da ist es schwer, den Überblick zu erhalten, denn die sich stets erweiternde Produktpalette bei der Rasierpflege für Männer kann Fluch und Segen zugleich sein. Wer also nicht länger im Trüben fischen möchte, sollte sich unsere Liste zu Herzen nehmen, auf der wir hochwertige Rasierpflege aus Nischenmanufakturen näher für euch beleuchtet und getestet haben.

Die Qual der Wahl

rasierpflegeBevor der Gesichtsbehaarung der Kampf angesagt werden kann, muss Man(n) sich zu allererst für einen Rasiertyp entscheiden – Nass oder Trocken? Beide Typen bringen ihre Vorteile, und es ist im Endeffekt eine ganz persönliche Entscheidung. Probieren sollte man beides, bevor man sich wirklich festlegen kann. Die Vorteile der Nassrasur liegen auf der Hand: zum einen ist sie weitaus gründlicher, da sie die Haare näher an der Wurzel abtrennt als die Trockenrasur. So hinterlässt die ein besonders glattes Ergebnis. Zum anderen pflegen die Rasierseifen die Haut und weichen die Haare auf, sodass weniger mechanischer Reiz bei der Rasur auf die empfindliche Gesichtspartie ausgeübt werden kann. Allerdings bleibt bei der Nassrasur durch die scharfen Rasierklingen immer ein kleines Verletzungsrisiko, dass durch ein möglichst ablenkungsfreies Umfeld minimiert werden kann. Wer sich bei der Rasur stressen lässt, wird sich weitaus schneller schneiden. Rasieren sollte der Mann sich deshalb dann, wenn er ausreichend Zeit für diese Prozedur hat, und sich wirklich auf die Rasur konzentrieren kann. Der Mythos, dass man sich bei scharfen Rasierklingen schneller schneidet als bei abgenutzten, ist übrigens falsch – gerade bei stumpfen Klingen ist die Gefahr des Abrutschens weitaus höher, und somit steigt auch das Verletzungsrisiko!

Viele Männer greifen gerne zum elektrischen Rasierapparat – die Trockenrasur verläuft ohne scharfe Klingen und geht meist schneller als die Nassrasur. Allerdings fehlen hier die pflegenden Extras, wie zum Beispiel die Rasierseife, was durch After Shave Produkte ausgeglichen werden sollte. Die Trockenrasur lässt einen längeren Teil des Haares zurück, was auch in einem leicht kratzigen Ergebnis resultieren kann. In jedem Fall wird die Trockenrasur die Haut nicht so glatt hinterlassen wie eine pflegende Nassrasur. Wer denkt, dass die elektrische Rasur keinerlei Reiz auf die Haut ausübt, hat weit gefehlt. Auch hier können, gerade bei sensiblen Hauttypen, Irritationen und Rasurbrand entstehen, wenn unvorsichtig rasiert wird. Nach einigem Probieren wird man feststellen, wie viel Druck man auf das Gesicht ausüben sollte, denn dieser Wert variiert von Männergesicht zu Männergesicht. Ein weiterer Vorteil der elektrischen Rasur ist, dass man die Barthaare auch stutzen kann, zum Beispiel für den beliebten 3-Tage-Bart.

Die perfekte Nassrasur

Rasierpflege Pinsel und HobelBesonders wegen ihrer Gründlichkeit ist die Nassrasur sehr beliebt in der Herrenpflege. Auch hier gibt es unterschiedliche Mittel, ein glattes Ergebnis zu erzielen, was schon bei der Wahl des Rasierers beginnt. Am weitesten verbreitet sind die sogenannten Systemrasierer, die aus mehreren Klingen in einem flexibel gelagerten Klingenblock bestehen. Durch diese Technik minimieren sie den auf die Gesichtshaut ausgeübten Druck, der schnell Hautirritationen wie Rasurbrand auslösen kann. Ein weiterer Vorteil von mehreren Klingen ist, dass die Haare so besonders gründlich abgeschnitten werden, denn die vorausgehende Klinge hebt das Haar an, sodass die folgenden es nah an der Wurzel abtrennen können. Die Systemrasierer sind jedoch nur für die regelmäßige Rasur zu empfehlen. Denn wer seinen Bart öfters einmal wachsen lässt, wird merken, dass ein Systemrasierer bei etwas längeren Haaren schnell überfordert ist: die Haare verstopfen die Zwischenräume der Klingen, die Rasur zieht sich in die Länge und die Klingen nutzen sich schneller ab. In solchen Fällen ist ein Rasierhobel das perfekte Medium.

Rasierhobel sind ein traditionsreiches Werkzeug der Rasierpflege. Ein großer Pluspunkt ist, dass sie sehr lange halten und besonders günstig beim Klingenwechsel sind. Rasierhobel sind meist aus Edelharzen oder Edelstahl hergestellt und besitzen im Idealfall einen Sicherheitskamm am Hobelkopf, der Reizungen vorbeugt und eine sehr hautschonende Rasur ermöglicht. Das exklusive Herrenlabel Herr von Eden hat es sich in Zusammenarbeit mit den Rasurprofis von Mühle Shaving zur Aufgabe gemacht, eine außergewöhnlich edle Kollektion für die Rasierpflege zu gestalten. Herausgekommen ist „HvE x Mühle Shaving Culture“, die mit drei Produkten und einem praktischen Set frischen Wind in die Rasierpflege bringen. Der stilsichere Rasierhobel mit Monogramm-Aufdruck sieht nicht nur fantastisch aus, sondern überzeugt uns auch durch seine Qualität: die Kombination aus Haptik und Optik bringt den entscheidenden Vorteil. Die feine Selektion der Rohstoffe, wie das langlebige Kunstharz und der verchromte Hobelkopf werden mit der Handwerkskunst der deutschen Traditionsmanufaktur von Mühle Shaving vereint.

Rasierpflege: Pinsel, Seife & Co

RasierpflegeNeben der Wahl des Rasierers sind auch die begleitenden Produkte und Tools entscheidend für das Gelingen der Rasierpflege. Klassisch begleiten den Rasierer ein hochwertiger Rasierpinsel, eine Seifenschale zum Aufschlagen des Schaums und natürlich eine zum Hauttyp passende Rasierseife. Das Rasierset von HvE x Mühle Shaving Culture kommt mit Rasierhobel, Pinsel und passendem Ständer zur schonenden Trocknung der Tools. Das Set ist aber nicht nur dekorativ gesehen ein Highlight für das Badezimmer, auch der Pinsel überzeugt durch herausragende Qualität. Lobenswert ist der Verzicht auf Tierhaar: die Silvertip Fibre® Innovation von Mühle wurde auch in diesen Rasierpinsel eingebaut. Die synthetischen Haare erreichen dabei einen gleichwertigen Aufschlag der Seife wie das imitierte Dachshaar. Die Silvertip Fibre® ist allerdings langlebiger als das Naturhaar.

Wer eine gründliche Rasur erreichen möchte, dem ist von Dosenschaum abzuraten. Die Inhaltsstoffe von Rasiercreme und Rasierseife sind weitaus sorgfältiger selektiert und führen zu einer reizarmen Rasur, und durch ihre pflegenden Eigenschaften erhält der Verwender ein äußerst glattes Endergebnis. Das Aufschlagen von Rasierseife und Rasiercreme erfolgt am besten in einer dafür vorgesehenen Seifenschale mithilfe des Rasierpinsels. Der seidige, selbst aufgeschlagene Schaum wird dann auf die Haut aufgetragen und nach zwei bis drei minütiger Einwirkzeit kann die Rasur beginnen.

Was sind eure Favoriten aus der Rasierpflege und bevorzugt ihr die Nassrasur oder die Rasur mit elektrischem Apparat? Wir freuen uns auf eure Kommentare!

Liebe Grüße aus Mainz,

Ida

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