Jede kennt ihn, jede will ihn, jede liebt ihn – den Gesichtspuder. Ein kleines Döschen mit so bröseligem Zeug drin, was dafür sorgt, dass wir im Gesicht nicht glänzen wie ein Stück Speck und einen perfekten Teint haben. Der Puder gehört für mich auf jeden Fall zur täglichen Make Up Routine. Er sorgt halt einfach dafür, dass das Make Up nicht gekünstelt wirkt. Aber woraus besteht eigentlich so ein Gesichtspuder? Und welcher Puder passt zu meinem Hauttyp? Wie trage ich ihn am sinnvollsten auf?

 Zu einem perfekten Make Up gehören nun mal Gesichtspuder und Rouge dazu. Als Grundstoff für die Herstellung von Puder dient Talk. Talk gilt als eines der weichsten Minerale. Talk dient in der Kosmetik hauptsächlich zur Mattierung der Haut. Generell sollte man darauf achten, Puder nicht zu dunkel zu kaufen. Orientiert euch an eurem Handrücken und wählt lieber eine Nuance heller als dunkler. Puder könnt ihr sowohl mit Pinsel als auch mit einem Pad auftragen. Er dient dem Finish des täglichen Make Up’s und sorgt für den natürlichen Teint. Das Praktische: Puder für unterwegs! Egal wo ihr hingeht, euer Puderdöschen passt auch in eure Hosentasche.

Arten von Puder

Für den perfekten Teint brauchen wir auch den richtigen Puder. Gut dass es für jeden Fall den Passenden gibt:

Konturpuder: Der Konturpuder soll dem Gesicht, wie der Name schon sagt, eine Kontur verleihen. Die Konturen im Gesicht entstehen durch Erhöhungen und Vertiefungen. Wenn es sich bei den Vertiefungen um Falten handelt, müssen wir aufpassen, dass diese durch den Puder nicht noch hervorgehoben werden, da sich einzelne Brösel in den kleinen Vertiefungen festsetzen könnten. Falten lassen sich aber mit einem hellen Concealer gut abdecken. Wollt ihr eine Vertiefung mehr hervorheben, macht ihr das am besten mit einem Konturpuder oder einem Bronzer. Die Wangenpartie bildet die größte Fläche im Gesicht. Diese kann man mit nur wenig Puder perfekt definieren. Dafür macht ihr einfach euer Fischgesicht, spitzt die Lippen und tragt den Bronzer unterhalb der Wangenknochen, da wo die Vertiefung ist, auf. Dabei bewegt ihr den Pinsel, mit dem ihr den Puder auftragen solltet, von den Ohren bis zur Mitte der Wangenknochen. Es sollte nicht zu viel Puder sein, denn ihr wollt ja einen schönen, aber natürlichen Teint haben. Dann geht ihr weiter in Richtung Stirnpartie. Ihr fahrt mit dem Pinsel von oben nach unten den Haaransatz von der Mitte der Stirn bis zu den Ohren entlang.

Kleiner Tipp: Nehmt ein bisschen Konturpuder auf euren Pinsel und bewegt ihn so, als würdet ihr ab der Stirnmitte eine 3 in Richtung Ohr unter die Wangenknochen malen. Damit habt ihr die Hälfte eures Gesichtes mit nur einem Pinselschwung perfekt konturiert. Wenn ihr eure Nase schmaler aussehen lassen wollt, nehmt euch einen dünneren Pinsel und konturiert etwas Puder auf den Seiten des Nasenrückens. So betont ihr die Vertiefung und eure Nase wirkt automatisch schmaler.

 Puder für unreine Haut

Unreine Haut und dazu vielleicht auch noch fettig, gilt mit als problematischster Hauttyp. Nicht nur die Pflege ist schwierig, sondern auch die passende Kosmetik zu finden. Wichtig ist hier eine mattierende Grundierung. Es gibt auch mattes Make Up was ihr vorher schon einmal auftragen könnt. Merkt euch aber auch, dass nicht jeder Puder für fettige Haut geeignet ist. Kompaktpuder haben eine fettige Grundlage und sorgen nicht für langzeitige matte Haut. Loser Puder ist hier besser geeignet. Ihr tragt ihn einfach mit Hilfe eines Pinsels auf der Hautoberfläche auf. Tragt diesen aber am besten immer in eurer Handtasche mit, denn eure Haut könnte nachfetten. Puderplättchen könnt ihr alternativ verwenden, sie sorgen dafür, dass der überflüssige Talg aufgesaugt wird.

Das Jean d’Arcel – Mineral Powder Make Up No 43

Jean d’Arcel – Mineral Powder Make Up No 43

Mineralpuder 

Der Mineralpuder wird neben Kompaktpuder und losem Puder immer beliebter und ist absolut im Trend. Er ist frei von Zusatzstoffen und dadurch hautverträglicher. Die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe macht den Mineralpuder besser verträglich für sensible Haut. Auch fettige Hautstellen lassen sich mit Hilfe dieses Produkts länger abdecken. Mineralpuder bestehen aus natürlichen Stoffen wie Eisenoxid, Mica, Zinkoxid oder Titanumoxid. Dies sind feine Mineralien, die leicht auf der Haut liegen und nicht die Poren verstopfen. Mineralpuder könnt ihr genau wie alle anderen Puder auch, auf eure Grundierung auftragen. Der Puder ist meist lose. Also nehmt ihr einen Puderpinsel und tippt ihn in den Puder ein. Ihr solltet nicht zu viel auf einmal nehmen, also klopft den Pinsel auf eurem Handrücken noch einmal ab, bevor ihr lospinselt. Tupft ihn zunächst auf eure Haut und macht nach und nach gleichmäßige Kreisbewegungen. So erhaltet ihr ein natürliches Ergebnis. Lasst eure Creme bzw. euer Make Up aber vorher gut einziehen, sonst entstehen unschöne Make Up Flecken. Mineralpuder erhaltet ihr sowohl im Drogeriemarkt, als auch online. Hier empfehle ich euch auch: Das Jean d’Arcel – Mineral Powder Make Up No 43. Der Puder eignet sich perfekt für euer Make Up Finish und enthält wertvolle Mineralien wie Titaniumdioxyd und Zinkoxyd, die für UVA und UVB Schutz sorgen.

Puderkugeln

Die Puderkugeln sind etwas unbekannter. Wie steht’s mit euch? Kennt ihr die Puderkugeln und benutzt ihr diese auch? Erhältlich sind diese meist in flachen Behältern mit einem Schraubdeckel. Die Kügelchen sind oftmals nicht nur in einer Farbe, sondern in verschiedenen Farbnuancen vermischt. Durch die verschiedenen Helligkeiten ergibt sich beim Auftragen eine natürliche Mischung aus Nuancen, welche eurem Hautbild sehr ähnelt und euch natürlich aussehen lässt. Es wird zudem ein leicht gebräunter Teint erzeugt. Die Puderkugeln sind besonders für Schminkanfänger und natürliche Typen geeignet. Je nach Kugelfarbe erhält eure Haut einen leichten Schimmer, was wirklich toll aussehen kann. Streicht den Pinsel solange über die Kugeln, bis ausreichend Puder daran haftet. Kreist den Pinsel dabei, so erhaltet ihr auch von allen Farbnuancen etwas. Dann verteilt diesen auf eurem Gesicht.

shutterstock_98422517Es wird rosig

Mit Rouge zaubert ihr eine angenehme Röte auf euer Gesicht, was für Natürlichkeit und Frische sorgt. Wo ihr das Rouge auftragt hängt von eurer Gesichtsform ab. Rouge unterscheidet sich von anderen Pudern in seiner Farbe, denn die ist eher rot bis braunrötlich und entspricht nicht dem natürlichen Hautton. Es gibt auch hier wieder verschiedene Sorten. Zunächst das allbekannte Puderrouge. Es wird genau wie jeder andere Puder auch mit einem Pinsel aufgetragen und soll die Wangenknochen betonen. Es gibt aber auch spezielle Rougepinsel, die eine abgeschrägte Form haben, das erleichtert euch das Auftragen.  Dadurch wirkt das Gesicht frontal gesehen schmaler und erhält mehr Kontur. Das Cremerouge hingegen ist kein Puder, sondern eine cremige Substanz. Ihr könnt es aber ebenfalls mit einem Pinsel auftragen oder ihr nehmt einfach eure Fingerspitzen.

 Ihr wollt wissen welche Rougefarbe zu eurem Hauttypen passt?

Um natürlich auszusehen ist euer Hauttyp entscheidend für die richtige Farbnuance. Auch eure Haarfarbe sollte in der Auswahl des perfekten Rouges eine Rolle spielen. Wenn ihr ein heller Hauttyp seid und dazu auch noch blonde oder braune Haare habt, empfiehlt sich es, auch im Rouge hell zu bleiben. Ihr solltet aber von der Farbgebung her eher ins Rote gehen. Zarte Rosatöne sind hier die beste Wahl. Wenn ihr braune Haare habt könnt ihr aber mit Braunnuancen auch nicht viel falsch machen. Wenn ihr von Natur aus ein dunkler Hauttyp seid und dazu auch noch dunkle, braune bis schwarze Haare habt, greift auf Rougefarben mit einem Braunstich zurück. Diese entsprechen euer Hautfarbe am ehesten und betonen euren bräunlichen Teint.

Mich würde mal interessieren, welchen Puder ihr am liebsten verwendet? Kompakt oder lose? Mineral oder Kontur? Pinsel oder Pad?

An die Pinsel, fertig, los! Einen lieben Gruß aus Mainz,

eure Elisabeth

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