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iStock_000015801296XSmallWir kennen alle die vielen Tübchen, die mit den irrsinnigsten Inhaltsstoffen für sich Werbung machen. Peeling mit Aprikosenextrakten. Mit Mandelkleie. Mit Fruchtsäure. Mit Bambusgranulaten. Es gibt vieles zu entdecken und leider auch vieles falsch zu machen. Denn: Nicht jedes Peeling eignet sich für jeden. Und: bitte nicht übertreiben!

Balance halten, bitte!

Denn das, was beim Peeling passiert, ist je nach Peelingart schon ein größerer Eingriff in die Hautbalance. Immerhin hat die Hornhaut eine Barrierefunktion und schützt vor Umwelteinflüssen, Sonneneinstrahlung und mehr. Wenn diese mit einem mechanischen Peeling zu stark manipuliert wird, muss man sich über gerötete Haut und trockene Haut nicht wundern. Deshalb gilt: Die Menge macht´s!

Weg mit den Hautschüppchen

Im richtigen Pflegerhythmus kann ein Peeling wahre Wunder bewirken. Die oberste Hautschicht wird mit den Peelingsubstanzen massiert und abgestorbene Hautschüppchen werden gelöst. Außerdem fördert ein Peeling gleichzeitig die Durchblutung. Durch die mechanische Manipulation der Haut wird außerdem ein weiterer Effekt erzielt: Die Haut wird durch die Peelingkristalle minimal „eingeritzt“ und dadurch angeregt, viele frische neue Zellen zu produzieren, Eine Verjüngungskur gratis mit dabei! Der schöne Effekt: Ebenmäßige und weiche Haut!

Ab ins Kosmetikinstitut

Wer mit stärkeren Hautunebenheiten zu kämpfen hat, sollte auf Produkte zurückgreifen, die Inhaltsstoffe enthalten, die auch bei Kosmetikern oder Hautärzten Anwendung finden. Fruchtsäure beispielsweise ist kein mechanisches Peeling, sondern wirkt invasiv durch das pure Auftragen der Säure. Je nach Säuregehalt sind diese Peelings frei verkäuflich oder sollten in unserem Day-Spa in Mainz durchgeführt werden. Gerade denjenigen unter Euch, die mit Aknenarben, unreiner Haut oder kleineren Fältchen zu tun haben, kann mit solchen Peelings oder einer Mikrodermabrasion sehr gut geholfen werden.

Tipps für die Anwendung zu Hause

Doch auch hier gilt: Die Menge macht´s! gerade bei solch stärkeren Eingriffen in die Hautbalance sollte man zwischen den Behandlungen einige Wochen pausieren. Bei den normalen Peelings vor den Hausgebrauch gilt: Ein bis zweimal pro Woche genügen völlig. Am besten solltet Ihr nach dem Peeling eine reichhaltige Maske oder Pflegecreme auftragen. Sollte Eure Haut dennoch gerötet, mit Irritationen oder extremer Trockenheit reagieren, solltet Ihr das Peeling seltener und mit geringerem Druck anwenden. Wer es gut verträgt, kann den Peelingeffekt übrigens mit einer Massagebürste fürs Gesicht verstärken.

Viel Erfolg!

Eure Jenny

Bild:Istockphoto