Olivia Giacobetti gehört zu den interessantesten und kreativsten Parfumeuren im Hause L’Artisan Parfumeur. Schon im zarten Alter von zehn Jahren wusste die Tochter des Fotografen Francis Giacobetti, dass sie einmal in der Duftbranche arbeiten würde – inspiriert von Yves Montand, der in dem 70er-Jahre-Streifen „Le Sauvage“ an der Seite von Catherine Deneuve einen Parfumeur spielte. Mit 17 Jahren machte sie ihre Ausbildung bei Robertet und gründete einige Jahre später ihr eigenes Unternehmen.

Doch bis heute arbeitet sie auch als freie Parfumeurin für zahlreiche große Häuser, allen voran L’Artisan Parfumeur. Hier schuf sie so große Düfte wie Dzing!, Fou d’Absinthe oder Passage d’Enfer. Schon die Namen dieser extravanten Parfums verraten, dass Olivia Giacobetti nicht für halbe Sachen ist – extrem, wild und leidenschaftlich geht es in ihren Duftwelten zu. Darum sind die Düfte von Olivia Giacobetti nicht unbedingt für den Alltag, sondern vor allem für den ganz großen Auftritt geeignet – zum Beispiel in einer dramatischen Sommernacht:

Die Kopfnote von Fou d’Absinthe beruht auf Absinth, diesem gefährlichen Getränk, das im 19. Jahrhundert so manchen Künstler in den Wahnsinn getrieben hat. Kombiniert mit außergewöhnlichen Inhaltsstoffen wie Engelwurz, Pfeffer, Gewürznelke, Muskat, Ingwer, Patschuli, Kiefer und Tannenbalsam entsteht ein unverwechselbarer, würzig-holziger Duft, der wohl einmalig auf der Welt ist. Vorsicht, Suchtgefahr: Wer einmal daran geschnuppert hat, kann sich der Magie dieses Parfums nicht mehr entziehen …