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Flacher Bauch wie Model Emily Ratajkowski? Mit dem richtigen Know-how schaffst es auch du

Wir alle brauchen Fett – nicht nur in der Ernährung, sondern auch an bestimmten Stellen an unserem Körper. Ganz ohne geht es nun mal wirklich nicht. Doch besonders dann, wenn es sich an unschönen Stellen am Körper sammelt, wollen wir das überschüssige Fett nichts lieber als das loswerden. Lästige Fettröllchen und –pölsterchen in der unteren Bauchregion stehen hier meist ganz oben auf der Fett-Abschlussliste, oder? Die Fettpolster am Unterbauch sehen zudem nicht nur unschön aus und stören uns auf dem Weg zum Beach Body, sie sind auch gesundheitlich nicht unbedingt immer ganz unbedenklich. Deswegen ist es gleich aus mehrern Gründen sinnvoll, gegen die Fettröllchen am Bauch etwas zu unternehmen. Das fördert langfristig die Gesundheit und sorgt dafür, dass wir uns in unserem Körper wohler fühlen. Wir haben die besten Diät- und Abnehm-Tipps: SO gelingt es mit dem Fettreduzieren am unteren Bauch.

Unterbauchfett: Ist es wirklich so ungesund?

Wie schon am Anfang erwähnt: Ein bisschen Fett am Bauch und hier und da am Körper ist normal. Wir sind zum Überleben sogar darauf angewiesen. Schließlich legen sich Fettreserven im Körper wie eine schützende Hülle um unsere Organe herum und schützen sie. Doch ein Zuviel von Fett kann schnell gefährlich für unsere Gesundheit werden. Denn das überschüssige Fett setzt im Körper entzündungsfördernde Stoffe frei und kann so auch unser Risiko für bestimmte Krankheiten erhöhen, zum Beispiel Diabetes und Bluthochdruck. Bauchfett reduzieren heißt also nicht nur optisch das Erscheinungsbild der Körpers verändern, sondern auch die Gesundheit verbessern.

So geht’s auf zum flachen Bauch: Fitness-Tipps

Aktuell ist es zwar noch kalt, aber ehe wir uns versehen, wird der Sommer wieder vor der Tür stehen. Bauchfreie Tops wollen dann natürlich auch zur Schau gestellt werden – dafür müssen wir bereit sein. Also am besten jetzt schon mit der Vorbereitung anfangen. Bevor es an die Geräte geht, klären wir erstmal, wieso sich Fett eigentlich gerade am Unterbauch so gerne sammelt und warum es so hartnäckig ist.

Das sind die Ursachen für Fett am Unterbauch

Sie spielen eine größere Rolle, als wir uns oftmals eingestehen wollen: Die Gene. Wer schnell Unterbauchfett ansetzt oder ob man es schnell abbauen kann – darüber bestimmen zu einem großen Anteil auch die Gene mit. Und gegen die kann man bekanntlich nichts machen. Doch zum Glück gibt es noch andere Faktoren, die dazu beitragen, dass Unterbauchfett sich an unserem Körper breitmacht. Und auf die können wir zum Glück einwirken.

Das sind die Hauptfaktoren, die zu übermäßigem Unterbauchfett führen:

- eine ungesunde Ernährungsweise

- zu wenig Bewegung und mangelnder Sport

- ein hohes Maß an Stress

- zu wenig Schlaf und zu viel Müdigkeit


Natürlich können neben diesen Hauptverdächtigen auch weitere Faktoren zugrunde liegen. Zum Beispiel sind es oft auch Erkrankungen, etwa an der Schilddrüse, aber auch die Einnahme von Medikamenten wie Antidepressiva können dazu führen, dass man den „Bauch“ nicht loswird.

Die richtige Ernährung – so klappt das Abnehmen am Bauch

Der Schlüssel zum Glück beim Loswerden von Bauchfett ist eine Ernährung, die gesund und ausgewogen gestaltet wird. Denn damit verhindern wir, dass sich Bauchfett „vermehrt“ und helfen beim Abbauen. Konkret heißt das für die tägliche Nahrungsaufnahme:

- der Verzicht auf Lebensmittel, die viel Zucker und einfache Fette enthalten: Oft sind es vor allem Getränke, in denen versteckte Zucker lauern. Meidet süße Limonaden und Fruchtsäfte, denn auch diese sind voller Zucker. Zum Trinken eignen sich ungesüßte Tees und Mineralwasser.

- Finger weg vom Alkohol: Auch Alkohol enthält wahnsinnig viele Kalorien und trägt zum Anbau von Fett bei. Auch in Sachen Unterbauchfett fördert Alkoholkonsum eher den Auf- als den Abbau.

- auf Vollkornprodukte und viel frisches Gemüse setzen: Beide machen satt und sparen Kalorien gegenüber Fertigprodukten und fettigem Fast Food.

- auf eine hohe Proteinzufuhr achten: Eiweiße sind wichtig für den Aufbau von Muskeln. Und die helfen wiederum dabei, schneller und vor allem effizienter und langfristiger Fett zu verbrennen.

- lernen, auf den Körper zu hören: Oftmals haben wir verlernt, auf unseren Körper zu hören. Wer bewusst und mit Bedacht isst, der bekommt ein Gespür dafür, wann er satt ist und stopft sich nicht mit zu viel ungesundem Essen voll. Außerdem: Auf keinen Fall aus Langeweile oder Frust essen.

Das Wichtigste bei den Tipps zur besseren und ausgewogeneren Ernährung ist das Konsequent sein. Denn eine zweiwöchige Crash-Diät zeigt vielleicht erstmal kleine Erfolge. Die werden aber gleich wieder wettgemacht, wenn man danach in seine alten Muster zurück verfällt. Und Jojo Effekte sind einfach nur deprimierend und demotivierend.

Das A und O im Kampf gegen Unterbauchfett: Bewegung!

Neben der schlechten Ernährung ist es meistens ein Mangel an Bewegung, der dafür sorgt, dass Unterbauchfett sich ansammeln kann. Dabei muss man sich gar nicht in einen Gym Addict verwandeln, um Erfolge zu sehen. Es reicht schon, drei Mal die Woche zu trainieren, um langfristig Erfolge zu erzielen. Zum Abnehmen eignen sich Ausdauer-Sportarten gut. Etwa Laufen, Radfahren oder Schwimmen. Wer großes Übergewicht hat, sollte auf gelenkschonende Alternativen wie Nordic Walking oder Schwimmen zurückgreifen, besonders am Anfang.

Das ist ohnehin wichtig: Lasst es langsam angehen. Niemand erwartet von einem Anfänger, beim ersten Tag im Gym 10 km auf dem Laufband zu rennen. Fangt langsam an und steigert euch nach und nach. Das motiviert und bringt den nötigen Ehrgeiz mit sich, sich auch sportlich zu verbessern. Wir wollen ja in der Regel auch dauerhaft fit und schlank sein. Wer es beim Sport übertreibt, der handelt sich schnell eine Verletzung ein und muss ganz aussetzen. Auch beim Abnehmen ist das Stichwort: Alles in einem gesunden Maß!

Unverzichtbar: Krafttraining zum Erhöhen des Energieumsatzes

Fürs Abnehmen am Bauch sind nicht nur Ausdauer-Einheiten entscheidend. Viele unterschätzen nämlich, wie wichtig die Muskeln bei der Fettverbrennung sind. Dafür ist Krafttraining ein Muss. Gerade wenn es darum geht, am Bauch abzunehmen. Krafttraining baut nämlich gezielt Muskeln auf, und die Muskelmasse verbrennt auch im Ruhezustand Kalorien – also auch dann, wenn wir nur am Schreibtisch sitzen. Lass ich hier von einem Trainer oder einem Profi beraten, denn auch hier gilt: Übernimm dich nicht, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden.

Stress minimieren und eine gute Figur machen

Auch der Stress, den wir im Alltag haben, wirkt sich negativ auf unsere Figur aus. Stress ist nämlich wirklich Gift für die schlanke Linie. Denn Stress bewirkt, dass im Körper Cortisol freigesetzt wird. Das lässt die Fettzellen wiederum wachsen. Auch Heißhungerattacken werden oftmals von erhöhten Stress ausgelöst. Schlechter Schlaf wirkt sich zusätzlich negativ auf den Appetit aus. Wer viel Stress hat, kann daher gern auch Entspannungsübungen zurückgreifen, um auch zwischendurch den Stress mal etwas herunterzufahren. Eine kleine Auszeit in der Mittagspause oder ein entspannendes Bad am Abend – solche kleinen Maßnahmen verhindern auch, dass man den Stress in Form von Bauchfett materialisieren lässt.

Neben diesen Tipps ist natürlich vor allem Geduld gefragt. Denn Bauchfett verschwindet nicht über Nacht. Bleib dran und bleib motiviert!