Propaganda: So hieß eine Synthie-Pop-Band, die ich Mitte der Achtziger Jahre mit Begeisterung gehört habe. Mein Mann - man glaubt es heute kaum - hat damals „aufgelegt“, wie man coolerweise nur sagte, wenn jemand sich als DJ betätigte. In einem angesagten Goth- und New Wave-Schuppen, in dem interessante Leute in schwarzen Lederklamotten und mit steil nach oben toupierten und gegelten Haaren ein- und ausgingen …

Die älteren unter Euch werden sich bestimmt noch an solche Styles und die dazu passende Musik von New Order, The Human League, Alphaville und anderen erinnern. Die Jüngeren wohl kaum - aber vielleicht kennt Ihr stattdessen das Berliner Label FIRMA? Als ich zum erstenmal mit der Mode von FIRMA in Berührung kam, war ich total begeistert - hier lebten für mich die alten Zeiten wieder auf, aber nicht in nostalgischer Weise, sondern in einer Art, die sich absolut auf der Höhe der Gegenwart bewegt. Puristische, minimalistische Looks, androgyne Schnitte für Hosen, Jacketts, Röcke und Blusen aus perfekten Materialien. Vorherrschende Farben: Weiß, Schwarz, Anthrazit, Grau - in der aktuellen Kollektion unterbrochen von einem aggressiven Pink. Wahnsinn!

Und das Beste: FIRMA bringt jetzt auch eine Pflegelinie für Männer auf den Markt. FIRMA Men’s Skin Care heißt das Ganze, und es umfasst nicht nur eine Tages- und eine Nachtpflege, eine Augencreme und ein Serum, sondern auch eine Bodylotion für jene Herren (und Frauen) der Schöpfung, die sich am Körper rasieren, und eine Pflegecreme für Vielflieger, die der Haut besonders viel Feuchtigkeit spendet. So sanft der Inhalt dieser Naturkosmetik-Pflegelinie ist - frei von Paraffin, Parabenen und Mineralölen, hergestellt ohne Tierversuche und mit biologisch angebauter Aloe Vera - so cool und kantig präsentiert sich die Aufmachung: schwarze Tiegel aus Bakelit, mit einem eingelaserten Schriftzug. Könnte meinem Ex-DJ gefallen …

Viele Grüße aus Berlin!

Eure Susanne

Do you remember?


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