Vor ein paar Wochen hatte ich ja mal angekündigt, dass ich mir, dufttechnisch gesehen, das Motto Mehr Weiblichkeit auf die Fahnen schreiben wollte. Und als Liebhaberin grüner und zitrischer Duftrichtungen plante ich, den Herbst als Startzeitpunkt für mein Experiment zu wählen – eine Zeit, in der man ganz automatisch Sehnsucht nach wärmeren und opulenteren Duftnoten hat.

Was ist nun daraus geworden? Nun, zunächst einmal ist das ja so eine Sache mit neuen Gewohnheiten: Hirnforscher wollen herausgefunden haben, dass man mindestens 28 Tage braucht, bis man ein neues Verhalten wirklich in den Alltag integriert hat. Das heißt in meinem Fall: Ich hätte einen Monat lang jeden Morgen zu einem femininen, blumigen oder orientalisch angehauchten Duft greifen müssen. Stattdessen habe ich mich in alter Gewohnheit immer mal wieder mit meinem All-Time-Favourite Lubin Gin Fizz eingesprüht, oder auch mit dem neuen MBR Green & White – einfach, weil ich es so toll finde. Vielleicht lag das auch daran, dass wir, obwohl wir schon Mitte November haben, noch so viele sonnige, schöne Tage genießen durften.

Aber jetzt ist es so weit: Der graue November kommt mit morgendlichen Nebelschwaden, Nieselregen und Kälte. Und jetzt wünsche ich mir einen Duft, der mich einhüllt wie ein molliger Mantel. Der mir irgendwie ein Gefühl von Geborgenheit, aber auch von winterlicher Eleganz gibt. Deshalb habe ich mich für Micallef Aoud Gourmet entschieden. Ein Duft, in den man am liebsten hineinbeißen möchte! (Findet übrigens auch mein Mann … ) Im Mittelpunkt steht eine aromatische Herznote mit Patschuli, Pfeffer, Honig und Zedernholz, das Ganze wird verfeinert durch unglaublich „leckere“ Akzente in der Kopfnote wie Zucker und Marzipan, abgerundet von einer tiefen, üppigen Basisnote aus Amber, Sandelholz, indonesischem Aoud und Moschus. Einfach Wahnsinn! Ich glaube, es wird mir nicht schwerfallen, mich an dieses Parfum zu gewöhnen … 28 Tage lang – und dann ist ja auch schon fast Weihnachten … Wie immer halte ich Euch auf dem Laufenden,

Eure Susanne