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Mit Temperaturen von über 35 Grad hat uns der Sommer dieses Jahr eine wahre Hitzewelle beschert. Doch so schön die Wärme auch ist: viele Menschen leiden bei diesem Klima unter Schlaflosigkeit. Es ist zu heiß, die Luft zu trocken, die Nacht zu kurz. 5 Tipps, um im Sommer besser zu schlafen, sind hier für euch zusammengestellt.

Vorab: Ich beschwere mich nicht über die Temperaturen. Ich finde es wundervoll und genieße jede Minute im Freien. Schließlich weiß man hier in Deutschland nie, wie lange die Sommer Wärme anhält, und wenn ich im Sommer Urlaub bei 35 Grad am Strand liege, beschwere ich mich schließlich auch nicht über die Sonne. Aber zum Einschlafen brauche ich kühle Luft im Zimmer – und meine Wohnung hat, wie so viele, keine Klimaanlage. Letzten Sommer habe ich meine Sommernächte mit einem Ventilator gekühlt, was jedoch eine starke Erkältung zur Folge hatte. Was also tun, um trotz Hitzewelle ein angenehmes Schlafklima im Zimmer zu kreieren? Bei meiner Recherche habe ich viele abenteuerliche Tipps entdeckt und ausprobiert, ob sie funktionieren. Tatsächlich gibt es einige, die wirklich helfen und teile diese hier mit euch, damit ihr nicht lange suchen müsst. Cool bleiben, auch ohne Klimaanlage!

1: Der Hitze schon tagsüber entgegenwirken

Ich lüfte gerne. Aber diese Vorliebe lässt sich bei den aktuellen Temperaturen nicht dem Wunsch einer angenehmen Raumtemperatur vereinen. Wer den ganzen Tag die Fenster offen hat, wird die Hitze nicht so schnell wieder aus dem Schlafzimmer herauskriegen. Denn gerade wenn draußen kein Wind geht, steht die warme Luft oft in den Räumen; es wirkt so noch stickiger als vor dem Lüften. Die Devise lautet also: schon tagsüber vorsorgen, damit es angenehm in den eigenen vier Wänden wird. Die Fenster sollten über den Tag geschlossen bleiben und auch die Rollläden bleiben idealerweise unten: So kann kein direktes Sonnenlicht das Schlafzimmer erwärmen. Dieser Trick kann gerne in der gesamten Wohnung angewendet werden, damit sie angenehm kühl bleibt. Auch durch elektrische Geräte kann die Temperatur in den Räumen steigen: besonders Herd und Backofen strahlen viel Hitze aus. Wer auf ausgiebiges Kochen also verzichten kann, sollte dies tun: ein frischer Salat ist nicht nur gesund und schnell zubereitet, sondern muss auch nicht erwärmt werden.

2: Doppeloffensive: Frische Luft und frischer Duft

Panpuri Diffuser-set-indochine

Panpuri Diffuser-Set-Indochine

Sobald die Luft im Sommer draußen abends etwas abgekühlt ist, dürfen die Rollläden und Fenster wieder geöffnet werden. Den besten Effekt erreicht man, indem man auch die Zimmertüren öffnet und einen Durchzug in der Wohnung ermöglicht. Zusätzlich kann man ein feuchtes Laken oder Handtuch über das Fenster hängen, denn die Verdampfung der Flüssigkeit entzieht dem Raum unangenehme Wärme und befeuchtet die trockene Luft.

Außerdem: Licht aus! Denn Licht ist eine Einladung für Stechmücken und andere unangenehme Insekten. Wer mit Stechmücken zu kämpfen hat, dem empfehle ich Raumdüfte mit Zitrusnoten, zum Beispiel den Sfera Diffusor von Linari: Zitrusdüfte sind dafür bekannt, Insekten zu vertreiben, und sind dabei super erfrischend. Beruhigende Düfte mit Lavendel helfen zudem beim Einschlafen, Indochine von Panpuri hat sich zu einem meiner Sommerfavoriten gemausert, denn er enthält sowohl beruhigenden Lavendel als auch Zitrus.

Außerdem ist er ein echter Hingucker und wertet jedes Schlafzimmer optisch auf. Ein weiterer Vorteil ist, dass Diffuser den Raum ohne Hitzezufuhr mit einem tollen Duft versehen, somit eigenen sich Diffuser auch perfekt für die heißen Monate.

3: Atmungsaktiv einschlafen

Gerade dicke Textilien sind nicht sonderlich atmungsaktiv, und in der Folge erwärmt sich der Körper an der bedeckten Stelle. Dünne Baumwollkleidung oder Leinentextilien sind besonders atmungsaktiv – 15% aller Deutschen schlafen sogar ohne sämtliche Kleidung, das ist jedoch Geschmacksache. Shirts und Tops mit hohem Polyesteranteil hindern die Haut am natürlichen Atmen, die Folge ist eine Überhitzung der Haut, und durch die mangelnde Saugfähigkeit des Stoffes sammelt sich der Schweiß unangenehm zwischen Haut und Textilie. Auch bei der Bettwäsche sollte auf dünne Materialien gesetzt werden, denn auch Laken und Matratze können den Körper von unten erwärmen, wenn sie die Hitze speichern. In besonders heißen Nächten reicht mir oft der Bezug des Bettlakens ohne Inhalt. Viele Matratzen haben zudem eine Sommer- und Winterseite, die den jeweiligen klimatischen Bedingungen angepasst ist: die Winterseite speichert die Wärme, die Sommer Seite lässt die Luft besser in der Matratze zirkulieren und sorgt so für ein angenehm frisches Gefühl in der Nacht.

4: Abkühlung durch Aloe Vera und Eukalyptus

Jean d Arcel Aromatic Cool Gel

Jean d Arcel Aromatic Cool Gel

Kühlende Gels können eine echte Wohltat sein. Denn auch in der Naturkosmetik gibt es viele Stoffe, die eine natürliche, kühlende Wirkung mit sich bringen: ein gutes Beispiel ist der Extrakt der Aloe Vera, einer Pflanze aus der Familie der Dickblättler. Ihre hautberuhigende und kühlende Wirkung wird schon lange in vielen After Sun Produkten genutzt, und da es sich um ein rein natürliches Gel handelt, ist es sehr verträglich, auch für empfindliche Haut oder trockene Haut oder bei Neurodermitis.

Zusätze wie Menthol oder Eukalyptus verstärken den Effekt noch weiter, besonders, wenn Wind auf die behandelten Stellen kommt. Besonders an den Beinen und Füßen verwende ich im Sommer gerne vor dem Schlafen ein Kühlgel. Das Aromatic Cool Gel von Jean D’Arcel wirkt besonders schnell, und ist auch im Alltag super nützlich, da gerade Beine und Füße im Sommer gerne anschwellen. Wer möchte, kann das Gel noch etwas einmassieren um sich zusätzliche Entspannung zu verschaffen, die beim Einschlafen garantiert hilft. Besonders nach dem Duschen zeigt dieses Gel eine große Wirkung.

5: Frisch geduscht schläft es sich besser

Machen wir uns nicht vor: Bei diesen Temperaturen schwitzt jeder. Gerade deshalb sollte man sich im Sommer, auch wenn man sonst lieber morgens duscht, abends zumindest kurz abduschen. Von einer eiskalten Dusche würde ich aber abraten: kühlt man den Körper zu stark runter, wird er versuchen, sich selbst wieder etwas zu wärmen, und in der Folge schwitzt man danach noch mehr. Ideal ist eine lauwarme Dusche oder Wechselduschen, die auch den angenehmen Nebeneffekt haben, das Bindegewebe zu straffen. Nach der Dusche nur leicht abtupfen, ein leicht-nasser Film auf der Haut wirkt nämlich angenehm kühlend. Sprays, wie das Dermal Tonic von Jean D’Arcel, sind ein zusätzlicher Frischekick, dass auch auf dem Nachttisch eine kühle Erfrischung in der Nacht bringen kann.

Ich hoffe, dass meine gesammelten Erfahrungen Euch helfen, nachts besser zu schlafen. Zum Schluss noch ein letzter Tipp: Macht euch nicht verrückt. Denn wer sich einredet, nicht einschlafen zu können, wird es noch schwerer haben! Schafft Euch eine angenehme Atmosphäre und entspannt Euch, dann steht gutem Schlaf auch bei hohen Temperaturen nichts mehr im Wege.

Habt Ihr noch einen goldenen Tipp für die Sommerzeit? Lasst es mich in den Kommentaren wissen.

Liebe Grüße aus Mainz,

Ida