Selbst, wenn du nur kurz anhältst, um ein wunderschön bepflanztes Blumenbeet zu bestaunen und vielleicht an einer besonders tollen Blüte schnupperst – selbst die kleinste Auszeit kann nützlich sein. Eine kleine Flucht aus dem stressigen Alltag hilft, sich dem Trubel zu entziehen und einen Moment lang Kraft zu tanken. So bewahren wir uns davor, unsere Energie zu verschwenden und bleiben konzentriert, frisch und leistungsfähig. Hier im Blog lest ihr unsere Tipps für mehr Gelassenheit.

Durch höhere Achtsamkeit den Alltag entstressen

Konstant unter Strom stehen, nie endender Stress, Hektik und viel zu viel zu tun; das ist etwas, was vor allem uns in den Industrienationen betrifft. Fahle Gesichter und ausgebrannte Geister sind das Resultat. Pausen machen, wenn auch nur kurze, das haben viele von uns inmitten ihrer vollen Terminkalender und beschäftigten Arbeitswelt verlernt. Schade eigentlich, und potentiell ungesund. Einen Augenblick wertschätzen und sich – wenn auch nur kurz – dankbar zu zeigen, das kann schon viel bringen und womöglich sogar unsere Gesundheit erhalten.

Burnout vermeiden – Innehalten und den Stress mal draußen lassen

Wer ständig zig Aufgaben jongliert und am Rande der Überforderung arbeitet, der riskiert damit auf Dauer einen Burnout. Vom Job ausgelöster Stress wird in Europa immerhin für ein Viertel der Arbeitnehmer zu einem gesundheitlichen Problem. Einer von vieren also. Das ist nicht gerade eine kleine Zahl. Dabei ist das Stressempfinden so individuell wie wir Menschen selbst. Für manche fängt ein Schweißausbruch schon an, wenn sie nicht 15 Minuten vorm Meeting an Ort und Stelle sind. Andere behalten auch dann noch einen kühlen Kopf, wenn sie sich um die gleiche Zeit bereits verspätet haben. Gesunde Ernährung, gesunde Pflege und Sport sind nicht die einzigen Tipps zum Stress Management.

Das sind die Stressfaktoren

Doch was viele unterschätzen: Gerade wer dazu neigt, in Stress zu verfallen, sollte sich mehr Ausgeglichenheit antrainieren. Denn gerade damit lassen sich stressige Momente einfacher überstehen. Doch Stress ist nicht gleich Stress und hat deshalb auch nicht immer die gleichen Auswirkungen auf unsere Psyche und Sozialleben.

Positiver Stress, negativer Stress

Psychologen unterscheiden hier zwischen so genanntem positiven und dem negativen Stress. Der positive Stress – auch Eustress genannt – kann uns sogar beflügeln. Durch Eustress werden mitunter ungeahnte Energien in uns freigesetzt, die uns motivieren und kreativ werden lassen. Auf der anderen Seite lauert allerdings der Distress: negativer Stress, der uns körperlich krank machen kann, wenn wir ihn lassen.

Strategien zur Stressvermeidung lernen

Um sich gegen den krank machenden negativen Stress zu wehren, kann man Strategien erlernen. Dafür braucht man am Anfang vor allem eines: Geduld. Die negativen Einflüsse von Stress lassen sich nicht von heute auf morgen einfach so abschotten. Festgefahrene Gewohnheiten zu ändern dauert eben seine Zeit. Doch haben wir einmal die richtigen Methoden gefunden, uns gegen Stress zu wappnen, können wir mit alltäglichen Stresssituationen gleich viel besser umgehen. Gefeit vor Stress werden wir dennoch niemals sein, auch das gilt es zu akzeptieren.

Schritt eins: Nicht den Überblick verlieren

Eine Kollegin hat sich krank gemeldet und das bedeutet mehr Arbeit für alle. Eben mussten wir uns noch mit einem besonders nervigen Kunden herumärgern. Zuhause wartet schon die Steuererklärung, die noch fertig gemacht werden muss und für die Geburtstagsparty am Wochenende muss noch ein Kuchen gebacken werden. Das alles ist einfach nur purer Stress. Doch das Handtuch werfen nützt nichts. Damit das Alltagsgeschäft weiterlaufen kann, müssen wir unbedingt den Überblick bewahren. Stress macht schließlich Falten.

Im Kopf die Lage nochmal durchgehen

Im Kopf die Lage nochmal durchgehen

Im Kopf die Lage nochmal durchgehen

Deswegen gilt es zu überlegen, wie wir in so einer Situation einen kühlen Kopf bewahren können. Es kann helfen, im nächsten Ruhemoment die Situation nochmal vorm geistigen Auge ablaufen zu lassen. Wie habe ich reagiert? Wie waren die Umstände? Was haben sie in mir ausgelöst? Dabei immer darüber nachdenken, was vielleicht besonders gut lief dabei. Und was beim nächsten Mal anders gemacht werden soll.

Individuelle Stressbewältigung

Zur individuellen Bewerkstelligung von Stress gibt es vielfältige Möglichkeiten. Der erste Schritt muss es in jedem Fall sein, beim Herangehen an die täglichen Aufgaben im Job und privat eine positive Grundeinstellung mit dabei zu haben. Und immer daran denken: Das persönliche Wohlbefinden ist nur meine eigene Verantwortung. Die anderen können nicht dafür sorgen, dass es uns gut geht und wir uns wohlfühlen. Darauf müssen wir allein achten. Ein respektvoller Umgang mit sich selbst kann dabei helfen. Auch sollte man sich selbst nicht so stark unter Druck setzen.

Nicht aus dem Konzept bringen lassen

Mit solchen kleinen Strategien der Achtsamkeit und der Selbststärkung sorgen wir für eine innere Balance und langfristig lassen wir uns nicht mehr so schnell aus der Bahn werfen oder machen uns selbst dafür verantwortlich, wenn auf der Arbeit etwas schief läuft, für das wir gar nichts können. Ist eine Stressige Situation im Anmarsch, heißt es erstmal: Tief durchatmen. Das bewahrt uns davor hektisch oder unüberlegt zu handeln.

Unnötigen Stress durch bewusstes Planen vermeiden

Bewusstes reagieren und genaues Planen des Tagesablaufs können außerdem dabei helfen, stressige Situation, die vermeidbar sind, zu vermeiden. Wer vorher die wichtigsten Dinge einplant und gut kalkuliert, kann sich auch nötige Freiräume im Terminkalender lassen. Experten empfehlen, um die 60 Prozent des Tages zu verplanen. Der Rest sollte freigehalten werden; für spontane Aufgaben und Erledigungen und zum Durchatmen.

Vorkehrungen treffen

Gelassenheit entspringt in erster Linie aus Ordnung. Wo Ordnung herrscht, findet man schneller, was man sucht; man spart Zeit und Stress. So gibt Ordnung auch Sicherheit. Stress pur bedeuten oft E-Mails. Sie sollen unseren Alltag und Arbeitsabläufe eigentlich vereinfachen und optimieren. Doch oft stören sie auch unseren Arbeitstag erheblich. Wer gerade konzentriert am Arbeiten ist, sollte seine Mails daher nicht checken. Als hilfreich kann sich hier ein festgelegter Zeitplan erweisen, der vorgibt, wann und wie oft am Tag die Mails abgearbeitet werden. Entlastung winkt etwa, wenn von Vornherein klar ist, die elektronische Post wird morgens, nach dem Mittagessen und kurz vorm Feierabend gecheckt.

Computerpausen einlegen

Computerpausen einlegen

Computerpausen einlegen

Eine kleine Auszeit ist auch eine bewusste Pause vom Bildschirm. Während der Mittagspause etwa ist es förderlich für Wohlbefinden und Produktivität, wenn der Bildschirm mal eine Viertelstunde ausgeschaltet wird. Wer stattdessen vorm Computer isst, ist unausgeglichener. Genauso sollte nach Feierabend gelten: Firmenhandy ausschalten. Auch wenn es vielen Menschen schwer fällt und Arbeitgeber oft erwarten, dass ihre Mitarbeiter immer erreichbar sind; Feierabend ist Feierabend. Die nächste Aufgabe hat auch bis morgen Zeit.

Feierabend ist Feierabend

So fällt es auch leichter, die Gedanken nicht über Nacht auch noch um die Arbeit kreisen zu lassen. Gerade nach besonders stressigen Tagen ist es wichtig, dass wir abends nach der Arbeit komplett abschalten können. Zum Energie tanken sollte man sich daher abends lieber etwas Gutes tun, statt weiter Mails zu checken. Sport, ein Spaziergang, eine gesunde Mahlzeit – diese Dinge sollten wir uns gönnen, um uns nach anstrengenden Arbeitstagen gut zu fühlen.

Wer sich an solche kleinen Regeln hält, dem wird es leichter fallen, mit Stress dauerhaft besser umzugehen und auch bei Hektik einen kühlen Kopf zu bewahren.

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