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Alter – das ist später! Von wegen. Der Alterungsprozess findet die ganze Zeit statt, ohne dass wir es merken. Die winzigen kleinen Veränderungen, die sich Woche für Woche, Monat für Monat und Jahr für Jahr einschleichen, bemerken wir durch unseren täglichen Blick in den Spiegel gar nicht. Mit geballter Anti Aging Pflege gehen wir vor allem gegen die Alterung der Haut vor. Doch es gibt noch einige andere Faktoren, die uns in ein paar Jahren buchstäblich alt aussehen lassen. Wenn alle diese Komponenten über längere Zeit zusammen auf uns einwirken, kann es gut sein, dass wir mit Mitte Zwanzig schon wirken, als wären wir Mitte 30.

Diese Dinge lassen dich besonders schnell älter werden:

Stress, Stress, Stress

Das ist wohl ein Begleiter, den die wenigsten von uns im Alltag abschütteln können. Ob auf der Arbeit, in Schule und Uni, in der Familie, im Freundeskreis oder einfach nur mit eigentlich belanglosen Kleinigkeiten, die schief laufen und nicht funktionieren – Stress lauert buchstäblich überall. Überall, wo wir hingehen, tragen wir schließlich im Kopf eine Liste mit uns herum, auf der all die Dinge stehen, die wir noch erledigen müssen. Einkaufen, einen Termin für die Handwerker ausmachen, Putzen, weil die Schwiegereltern am Wochenende zu Besuch kommen, einen Kuchen für den Kindergarten backen, Projekte für die Arbeit fertigstellen… und und und. Der Druck kann sich manchmal besonders unerträglich anfühlen und wenn wir ständig im Stress sind, dann leidet auch unser Körper. Das ist auch in wissenschaftlichen Studien inzwischen nachgewiesen worden.

Denn wie bei den meisten Vorgängen in unserem Körper sind auch in Sachen Stress Hormone im Spiel. Wenn wir viel Stress haben, sind es vor allem Steroid-Hormone, die unser Körper ausschüttet. Und die sind alles andere als good news: Eine schwedische Universität fand heraus, dass sie zum vorzeitigen Auftreten von Alzheimer führen können. Andere Studien haben Hinweise dafür gefunden, dass Stress sogar Schäden in unserer DNA hervorrufen kann, wodurch wiederum zahlreiche Erkrankungen begünstigt werden.

Alkohol und Nikotin

Leider sind gerade die Genussmittel, die viele von uns als Helfer gegen Stress einsetzen, ebenso am Alterungsprozess beteiligt. Alkohol lässt die Haut besonders schnell altern, denn er befördert die Dehydrierung im Körper und lässt die Haut schlaff und faltig erscheinen. Hinzu kommt: Der Zucker im Alkohol zerlegt die Kollagenfasern im Gewebe der Haut wie ein Presslufthammer. Faltige, schlaffe Haut ist die Folge. Auch für den Rest unserer Organe ist Alkohol nicht gerade eine Wellnesskur. Vom Herz-Kreislauf-System bis hin zu Leber und Nieren macht Alkohol uns anfälliger für bestimmte Erkrankungen. Krebs, Demenz und Diabetes sind nur einige der gravierendsten.


Ähnlich verhängnisvoll ist die Wirkung von Nikotin auf unseren Körper. Das Risiko für Lungenkrebs, das wir durch regelmäßiges Rauchen dramatisch in die Höhe treiben, ist uns allen bekannt. Und auch für die Haut ist das Rauchen fatal. Denn der Tabakkonsum wirkt sich negativ auf die Durchblutung aller Gefäße aus – auch die Haut wird also schlechter durchblutet und wirkt schnell aschig, fahl und wie mit einem Grauschleier überzogen. Alles andere als jugendlich und frisch.

Haltung bewahren

Gerade sitzen! Hat uns schon Mutter immer gewarnt. Zurecht, wie sich herausstellt. Denn wer krumm sitzt, riskiert nicht nur Nacken- und Rückenschmerzen. Sondern nach und nach schwächt man dabei auch noch seine Wirbelsäule. Die daraus resultierende Krümmung der Wirbelsäule kann langfristige Gesundheitsprobleme verursachen. In einer amerikanischen Studie wurde dabei ein weiterer interessanter Zusammenhang entdeckt: Dort fand man nämlich heraus, dass Erwachsene mit guter Haltung auch ein besseres Gedächtnis haben als jene mit krummer Haltung. Gerade sitzen lohnt sich also mehrfach!

Zu wenig Schlaf

Mit fünf oder sechs Stunden Schlaf pro Nacht kommen wir auf Dauer nicht über die Runden. Schlimmer noch, wenn wir vor einem flimmernden Bildschirm eingeschlafen sind. Vor dem Schlafengehen sollten Bildschirme und Displays aus der Sichtweite verbannt werden. Denn in medizinischen Studien fand man heraus, dass Menschen, die schlecht oder wenig schlafen, auch deutlich häufiger Alterungszeichen wie Falten, schlaffe Haut und Hyperpigmentierung aufzeigten. Deswegen ist es wohl gar keine schlechte Idee, mal etwas früher ins Bett zu gehen!

Smartphone-Sucht

Das Smartphone ist einer der Übeltäter in Sachen Schlaflosigkeit. Dadurch, dass wir oft vorm Schlafengehen noch mehr oder weniger lange in unser Smartphone starren und direkt nach dem Aufwachen auch wieder sofort zum Handy greifen, raubt der kleine Apparat uns Stunden Schlaf. Doch auch für die Augen ist das Licht von iPhone, Blackberry und Co. kein Fest. Gerade das blaue Licht des Displays soll sich auf Dauer negativ auf unser Sehvermögen auswirken, so vermuten schon seit längerem Forscher.

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Verkehr und Smog

Diejenigen von uns, die mit dem Auto zur Arbeit fahren, kennen den täglichen Stress der Rush Hour. Je nachdem, wie lange der Arbeitsweg ist, stehen wir teilweise Stunden im Stau. Das geht nicht nur an die Nerven, sondern beschleunigt auch die Hautalterung. Eine Fachzeitschrift für Dermatologie hat herausgefunden, dass die Verschmutzung des Straßenverkehrs für die vermehrte Entstehung von Altersflecken verantwortlich ist. Also besser die Fenster hochrollen!

Außerdem ist beim Autofahren Vorsicht vor der Sonne geboten. Die linke Gesichtshälfte ist oft permanent der Sonne ausgesetzt. Bei täglichen Fahrten sind das viele Stunden der ungeschützten UV-Strahlung, die auf die Haut eintrifft und sie altern lässt. Unbedingt Sonnenschutz verwenden, besonders vor längeren Autofahrten. Wir denken vielleicht, eine Stunde pro Tag macht nichts aus, doch wenn wir diese Fahrt täglich auf uns nehmen, dann summiert sich der Schaden für die Haut über die Jahre beträchtlich!

Keine Panik – Altern ist ganz natürlich

Jetzt heißt es natürlich erstmal Ruhe bewahren. Denn ganz ausschalten können wir diese Faktoren niemals. Und das müssen wir auch gar nicht. Schließlich ist es gar nicht schlimm, zu altern, ganz egal, was die Medien uns erzählen wollen. Wenn wir versuchen, jeden Faktor der Alterung zu kontrollieren, artet das in mehr Stress aus, als ein Mensch ertragen kann. Klar ist es wichtig, auf unser Wohlergehen zu achten. Dazu gehört eben auch, dass wir Stress so gut es geht minimieren, dass wir 8 Stunden Schlaf pro Nacht bekommen, dass wir an unserer Haltung arbeiten, täglich Sonnenschutz benutzen und und und… denn alle diese Dinge sorgen ja auch dafür, dass wir uns im Alltag wohler fühlen. Mit dem Nebeneffekt, dass sie die Alterungsprozesse ein wenig verzögern.

 

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